Ich bin glücklicher als ich jemals in meinem Leben war.
Ich studiere gut, ich mache Fortschritte, ich erreiche Frauen und meine eigenen Gefühle ihnen gegenüber besser und gewinnbringender als früher.
Mein Leben hat eine Steigungskurve unermäßlichen Grades angenommen. Wie könnte ich es Ihnen anders beschreiben, als Sie zu fragen, ob Sie schonmal verliebt waren, ob Sie schonmal gelebt haben.
Und dennoch wünsche ich jedem Menschen, unschuldig oder nicht, der gerade lebt, den Tot. Ich wünsche mir eine Seuche, die uns ausrottet, auslöscht, vernichtet.
Ich habe manchmal Fantasien davon, wie ich die Welt vor Aliens rette und als Erlöser sozusagen dastehe. Wie die Menschheit mir zu danken hat. Diese Fantasien streiche ich nun. Ich lösche sie aus. Denn sie sind es nicht wert gedacht zu werden.
Ich will Ihnen erklären, wovon ich rede.
Ich rede vom Hinsehen und Wegsehen, von Verantwortung und Ignoranz. Ich rede von der Natur des Menschen und Gott selbst.
Gott existiert nicht. Zumindest nicht so, wie wir in vermeintlich kennen möchten. Er ist nicht nett und wohlgesinnt. Ich glaube, nein ich weiß, Gott ist genauso sehr böse, wie freundlich.
Wenn Gott der Ursprung von Allem ist, so ist er der Usprung allen Bösens.
Wenn der Mensch gottgleich sein soll, so ist es das erste, was ich glaube. Denn ich sehe. Ich sehe nicht weg.
Sie werden wissen wovon ich rede, Sie werden sagen, ich solle mich auf die schönen Dinge im Leben konzentrieren. Sie werden sagen, ich würde Ihnen nur ein schlechtes Gewissen einreden wollen.
Das muss ich nicht. Das werde ich nicht. Dafür bin ich mir zu viel wert.
Haben Sie schon einmal in Ihrem Leben gelitten, gesehen oder gefühlt, was es heißt zu leiden?
Ich schon. Ich hatte als kleines Kind eine Hautkrankheit, welche mir in den ersten Jahren meines Lebens gut zugesetzt hat. Ich musste Schmerzen ertragen lernen. Und das tat ich.
Man lernt eines. Und zwar, dass man sich niemals an Schmerzen gewöhnt.
Menschen lassen sich gerne tatowieren, um der Schmerzen willen. Ich meine nicht jeden, der sich tätowieren lässt, aber ein Teil derer schon. Diese Menschen glauben eine tiefere Bedeutung zu finden, indem sie ihren Körper über Schmerzen erfahren.
Lassen Sie mich eins sagen. Diese Menschen sind Hyppocrits. Sie sind Pharisiäer, Blöffer, Heuchler, wenn man es so mag.
Diese Menschen verstecken sich hinter dem Vorhang des gekauften Schmerzes, um sich vor der Wahrheit, die sie kennen zu verstecken. Die Tatsache, dass sie sich selbst "foltern" müssen, selbst eine physische Strafe auferlegen zeigt, dass sie wissen, wie das Leben wirklich ist, jedoch nicht in der Lage sind Verantwortung für dieses hässliche Leben zu tragen.
Haben Sie die Welt, wie Sie sie erfahren schonmal genau unter die Lupe genommen?
Sie können alles machen, was Sie wollen. Sie können auf unserem Globus herumreisen, Leute treffen, Gefühle und Sensationen erleben, wenn Sie möchten.
Tun Sie dies jedoch?
Die meisten von uns sind aufgewachsen und erzogen worden von einer Gesellschaft, die uns unter Kontrolle halten muss. Die Gesellschaft muss dies tun, denn sonst wären wir alle außer Kontrolle. Und das will ich der Gesellschaft nicht mal übel nehmen. Ich bin froh, dass mich die Gesellschaft vor Dingen, wie Mord, Raub und andere Verbrechen bewahrt. Und das schreibe ich der Gesellschaft zu.
Allerdings schafft die Gesellschaft dies eben nur, indem sie uns von klein auf eintrichtert, dass sie mächtiger ist als man selbst.
Auch das möchte ich der Gesellschaft nicht mal übel nehmen. Sie erzeugt eben nur eine Authorität, über die sie die friedfertigen Menschen der Gesellschaft eben freuen.
Was ich der Gesellschaft jedoch übel nehme ist, dass niemand das rollende, laufende Geschehen der Kontrollweise der Gesellschaft überprüft. Niemand, nicht einmal die Bundeskanzlerin, wagt es, die Führungsform der Gesellschaft unter die Lupe zu nehmen.
Ich rede nicht von Demokratie versus Kommunismus versus Kapitalismus und all die anderen Regierungsarten.
Ich rede von Moral, von Menschenverstand, von Geist und Seele und Gewissen.
Spotten Sie nun, wenn es Ihnen gefällt, lachen Sie mich aus, wenn ich von Übernatürlichem rede.
Das tue ich nicht.
Haben Sie schonmal als Kind ein Insekt getötet?
Ich habe einst, als sehr junges Kind, eine Nacktschnecke gefoltert. Ich habe sie auf das unermässlichste gefoltert.
Das wusste ich damals nicht. Ich wusste nicht, dass Nacktschnecken, oder Tiere, oder andere Menschen außer mir, fühlen können. Dass sie Nervenbahnen haben, die ihnen Rückmeldung über den Zustand ihres Körpers geben. Das wusste ich damals nicht.
Also habe ich in das Loch der Nacktschnecke Schneckengift gesteckt und mit einem kleinen Stöcklein dieses so weit entlang der Innenseite der Nacktschnecke geschoben, wie ich konnte. Letztlich habe ich die Nacktschnecke aufgespiest, da das Stöcklein zu groß für das Loch war.
Meine ältere Schwester hatte mich damals gesehen, war jedoch nicht erwachsen genug, um mir klar zu machen, dass das böse war, was ich tat. Sie war selbst noch ein zu unerfahrenes Kind und war sich ihrer Kontrolle über mich noch nicht bewusst.
Heute erinnert sie sich nicht mehr daran, wenn ich ihr erzähle, was geschehen ist, was ich mir merkte.
Menschenfolter wie Frauenbeschneidung oder Beschneidung generell, Tierversuche, Großkonzerne wie McDonald, BurgerKing, KentuckyFriedChicken, Walfang und vieles mehr.
Sehen Sie weg?
Ich habe hingesehen und bewusst versucht bei Internetseiten wie Youtube und ähnliche zu finden, was die Menscheit am grausamsten dastehen lässt.
Ich war verblüfft, wie einfach es ist Material zu finden, das einen die Augen offenstehen lässt.
Zuerst dachte ich, dass es vielleicht damit zu tun haben könnte, dass ich einen psychologischen Defekt habe und Geilheit auf Folter habe. Ich ging so weit, dass ich dachte, wenn ich tatsächlicht Lust habe, Tiere und Menschen zu sehen, die leiden, und zwar so sehr, dass es unerträglich zu sein scheint. Ich ging so weit, dass ich dachte, ich wäre pervers, so etwas zu suchen.
Doch dann wurde mir eins klar.
Selbst, wenn ich eine Perversion für die Folter habe. Selbst, wenn ich einfach nur drauf stehen zu sehen, wie etwas anderes als ich leidet. Selbst dann, selbst dann ist es immer noch so, dass ich mich über die Realität gleichzeitig mit informiere.
Ich sehe nicht weg.
Solche Bilder habe ich immer vermieden anzusehen, da sie mir ein ungutes Gefühl gaben. Auch heute noch geben sie mir ein ungutes Gefühl. Ungut trifft die Intensität nicht einmal im Geringtsen.
Ich habe immer weggesehen, weil ich nicht wissen wollte, dass so etwas existiert. Ich wollte nicht wissen, dass ich als Individuum, alleine dadurch, dass ich nichts dagegen unternehme, fördere, dass diese Folter weitergeht.
Nun habe ich hingesehen und stelle fest, dass Gott nicht exitieren kann, so wie man ihn sich gerne vorstellt.
Suchen Sie sich eine Tierart aus, tippen sie Folter und Ihre Tierart bei Youtube ein, bestätigen Sie eventuell ihr Alter und Sie können Ihre Lieblingstierart aufs unermässlichste leiden sehen.
Gott existiert? Wirklich?
Haben Sie schon einmal die Schreihe gehört, die ein Frau macht, wenn man ihr ohne Narkose die Schamlippen abschneidet?
Nun. Ich will Ihnen kein ungutes Gefühl bereiten. Dieser Text soll nicht dazu da sein, Ihnen in Ihrem Magen ein Schmerzreisgefühl auszulösen.
Es ist mir egal.
Ich habe nicht weggesehen und nun verbleibe ich mit einer inneren Leere und einem Unwohlsein, dass sich nicht mehr auflösen wird, bis ich das nächste mal lachen kann.
Wie gesagt, ich bin glücklicher denn je. Ich bin frei und habe einen Verstand, den ich um Himmels Willen nicht tauschen will.
Doch ich denke, nun, da ich Verantwortung über mein Leben übernehme. Nun, da ich glücklich bin, zu tun, was ich tue, kann ich meine eigene Ignoranz über die Welt, wie sie ist einfach nicht mehr hinnehmen.
Ich schätze jetzt nur, aber ich denke, während Sie diese Zeilen gelesen haben, sind weitmehr als 10 Millionen Lebenwesen aufgrund härtester und groteskester Folter gestorben. Sie wurden über Stunden, wenn nicht länger (doch das will ich mir einfach nicht vorstellen) aufs unermässlichste gefoltert. Teilweise ohne Sinn, wahrscheinlich sogar hauptsächlich ohne Sinn.
Ich bin nicht einmal sauer auf den Farmer, der sein Ferkel am Fuß greift und aus purer Langeweile gegen einen Spies wirft. Der es dann liegen lässt und seinen Alltag weiterlebt.
Dieser Mann ist nur ein Resultat der Welt, wie sie ist. Dieser Mann könnte genauso gut ich sein, wenn ich nur unter anderen Bedingungen aufgewachsen wäre. Sie könnten dieser Mann sein, leichter als Sie es glauben wollen.
Dieser Mann ist nicht mehr Schuld als ich, dass dieses Ferkel leidet. Ich bin kein Vegetarier. Ich liebe Fleisch. Aber ich denke, wenn ich den Metzger nicht kenne, und weiß, wie das Tier, dass ich esse getötet wurde, dann wird es mir schwer fallen in Zukunft zu essen, was ich esse.
Vielleicht höre ich auf solches Fleich zu essen, doch das möchte ich hier nicht sicher festhalten. Das ist eine Entscheidung, die ich persönlich mit mir fällen muss und nicht in einem Text, den ich verfasse, um die Welt mir und Ihnen zu eröffnen.
Ich wünschte, ich hätte diese Bilder nicht gesehen. Sie sind grausam. Selbst in einem Konzentrationslager ging es menschlicher zu, als in vielen Schlachthöfen.
So ist die Welt. Ich schließe hier ab. Ich wünschte, wir wären alle tot, nur des Zweckes willens.
robbenklopper_rio - 28. Feb, 11:49
Beziehungen zwischen Menschen sind unterschiedlich. Es gibt Beziehungen zwischen Fremden bis hin zu freundschaftlichen und romantischen Beziehungen. Auf dieser Skala hin gibt es, wenn man so mag, einen Index, der angibt, wie innig eine Beziehung ist. Die romantische Beziehung stellt hier den höchsten Indexausschlag, der Fremde den niedrigsten. Die Skala könnte bildlicherweise von 1 - 10 gehen.
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1 5 10 Innigkeit
In der Skizze könnte die 1 für den Innigkeitsgrad mit einem Arbeitskollegen oder Kunden stehen, es ist eine Pro- forma- Beziehung, die ausschließlich geschäftlich und wenig bis gar nicht privat ist. Die 5 könnte für eine Beziehung stehen, welche etwas privater ist, so z.B. könnte es sich hierbei um einen Freund handeln, mit dem man über den Freundeskreis in Kontakt steht. Die 7,8 und 9 könnten für sehr gute Freunde und Familienmitglieder reserviert sein und die 10 für beispielsweise die Ehefrau oder den Ehemann.
Spannend sind hier gleich zwei Besonderheiten. Erstens legt jeder sich selbst fest, welche Person wie innig ist, so kann es sein, dass der eine mit meiner genannten Aufstellung übereinstimmt, der andere hingegen seine Familie nicht mit so hohen Zahlen bewertet. Vielleicht hat der andere ein schlechteres Familienverhältnis, vielleicht sogar unverschuldet, und pflegt daher gar keinen Umgang mit ihnen, sodass er sie auf die 2 oder 3 setzen würde.
Sie sehen, dass die Innigkeit jedes Menschen von einem selbst festgesetzt wird und dadurch die Menschen für jeden hinter den Zahlen anders aussehen.
Das zweite Besondere ist die Definition über die Innigkeit selbst. So wurde hier vorrausgesetzt, dass Innigkeit von jedem verstanden wird, jedoch noch keine Erklärung geliefert.
Was also bedeutet Innigkeit?
Innigkeit ist etwas durchaus von der Zeit abhängiges, jedoch ist es nicht notwendigerweise zeitabhängig. Innigkeit wird hauptsächlich über Vertrauen definiert, über Freundschaft und Sicherheit untereinander. So könnte ich Sie fragen, wem Sie all ihre tiefsten Geheimnisse anvertrauen? Wer kennt Sie am besten?
Zwar sind im Kinder- und Jugendalter klarerweise die Eltern die besten Bekannten und somit durch das Kennen selbst eine größere Rolle und damit auch eine höhere Zahl auf der Skala, jedoch nicht im höheren Alter, wenn man anfängt eigene Erfahrungen zu machen weniger.
Innigkeit muss man dann anschauen, wenn man sich mit jemanden alleine unterhält und beschäftigt. In einem kleinen Experiment könnte man fragen, mit wem Sie auf einer Insel alleine festsitzen wollten und die Person, die Sie nennen würden, wäre am wahrscheinlichsten Ihre innigste Beziehung. Man müsste außen vor lassen, dass man sich irgendeinen Nutzen von der Person verspricht, sodass man nicht einen Überlebenskünstler wählen würde um seines selbst Willen. Es geht um die Gesellschaft der gewählten Person!
So soll hier der stärkste Ausschlag von Innigkeit erklärt bleiben, jedoch gibt es noch gewisse Schwierigkeiten bei der Definition von der Null- Innigkeit, also der Frage, mit wem man kein bisschen Innigkeit besitzt.
Hierfür gäbe es zwei Denkansätze. Geht man nach dem Gedankenexperiment der Insel- Gesellschaft, so würde man die Gegenfrage stellen um festzustellen, mit wem man am wenigsten gern auf der Insel verbringen würde. Dieser Umkehransatz ist jedoch nicht mehr zielführend.
Um dieses Problem zu erklären stellt man sich einfach die Gegenfrage: Mit wem würden Sie am wenigsten gern auf einer Insel der Gesellschaft wegen verbringen? Nun würden Sie sicher sagen, dass Sie die eine oder andere Person aus Ihrem Umfeld gar nicht leiden können und sie deswegen nicht mit auf die Insel nehmen wollten, schon gar nicht wegen ihrer Gesellschaft. Wenn es nicht eine Person aus Ihrem aktuellen Bekanntenkreis ist, so kann es doch eine Person aus der Vergangenheit sein, vielleicht ein Kollege, der die Beförderung bekommen hat, die Sie angestrebt haben.
Ich denke, es geht nicht zu weit, dass jeder so etwas hat, wie einen Feind, oder zumindest jemand, dem man argwöhnt.
Nun würde nach dieser Schlussfolgerung als Ergebnis herauskommen, dass die "Feinde" die Innigkeit Null besitzen. Menschen also, denen man argwöhnt und negative Gefühle gegenüber hegt wären diejenigen, mit denen man Null Innigkeit inne hat.
Jedoch ist hier der Begriff der Innigkeit etwas überlappend, sodass Feine eben nicht Null Innigkeit haben. Feine mögen nah bei der Null sein, können aber auch ganz weit vorne bei den hohen Zahlen mitspielen.
Feinde sind Menschen, die man bereits kennt, d.h. mit denen man bereits Kontakt hatte. Im Falle eines langjährigen Feindes -und ich benutze den Begriff nun übergreifend für all diejenigen, welchen man argwöhnt aus Neid, bishin zu denen, die man regelrecht hassen mag-, wie auch im Falle eines Menschen, den man eben nur auf den ersten Blick nicht ausstehen mag ist der erste Eindruck bereits entstanden. Es gab bereits einen Augenblick, in denen sich beide Menschen vorstellten, wie diese Vorstellung auch immer ausgesehen haben mag, und eine Folgeaktion eines der beiden Gesprächspartner in diesem Augenblick stattfand.
Dieser Augenblick und der Moment danach sind das erste Mal, dass eine Innigkeit festgesetzt wurde. Im Falle eines schlechten ersten Eindrucks legt man sein Gegenüber auf die geringeren Zahlen, aber eben nicht auf die Null. Gerne beliebig nahe an die Null, jedoch nicht die Null selber.
Nun ist erstens ganz klar, dass jeder Fremde, also jede Person, mit der man noch keinen Kontakt hatte, auf der Null steht.
Jedoch ist auch klar, dass es keine Null Innigkeit gibt und dies verleiht ihr des Weiteren besondere Eigenschaften. So ist die Innigkeit immer zusammenhängend mit Gefühlen, die man einem anderen Menschen gegenüber hegt. Gibt es also ein Gefühl für jemanden, egal welches, so ist dies bereits auf der Innigkeitsskala mehr als Null.
Immer noch muss kurz die Null wiederholt werden, um Klarheit beizubehalten. Jede Person, die man nicht kennt, mit der man noch überhaupt keinen Kontakt hatte ist einem völlig uninnig, jede andere ist einem bereits zu einem gewissen Maße innig.
Ihnen mag die Ähnlichkeit zum Begriff Zuneigung aufgefallen sein, ich möchte jedoch betonen, dass die Innigkeit ein wenig unterschiedlich ist zur Innigkeit. Da dieser Unterschied jedoch sehr gering ist, braucht er hier nicht genauer definiert zu werden und man kann für diesen Text die Begriffe synonym zueinander verwenden.
Im Folgenden werden die Situationen, welche interfamiliär auftreten können genauer betrachtet. Zu Beginn gibt es die Vater-Mutter - Beziehung und dann die einzelnen Beziehungen zwischen den Elternteilen und den Kindern, sowie die Kind-Kind- Beziehung, also die Beziehungen innerhalb der Geschwister.
Wie innig können diese Beziehungen sein?
Klarerweise kann die Beziehung zwischen Vater und Mutter im Falle einer nicht geschiedenen, "intakten" Familie als so stark betrachtet werden, als dass es die Familie zusammenhält. So soll dies im Falle nun also die Grundbeziehung sein. Auf dieser Beziehung basieren die nach unten gerichteten Beziehungen zu den Kindern und später auch zwischen den Kindern untereinander. Greifen die Eltern korrekt in die Streitereien der Kinder untereinander ein, so können sich diese korrekt entwickeln und ein gutes Erwachsenenleben annehmen.
Es soll hier auch außen vor gelassen werden, dass die Eltern möglicherweise eines der Kinder favorisieren, beispielsweise, weil es die besten Noten schreibt und am wenigsten Erziehungsarbeit macht. Möglicherweise ist ein Lieblingskind dasjenige, dass mit den Eltern am besten klar kommt, mit denen also die Innigkeit am höchsten ist.
So soll es also sein, dass die Eltern ihre Kinder aus hier nicht aufgelisteten Gründen unterschiedlich stark favorisieren.
Nun, im Falle eines Einzelkindes fällt das Risiko weg, ein Kind am wenigsten zu Favorisieren, jedoch im Falle von zwei Kindern besteht bereits das Risiko.
Es geht sogar so weit, dass im Falle von zwei Kindern beiden Kindern klar ist, welches Kind favorisiert ist. Sie müssen wissen, dass Kinder so etwas natürlich mitbekommen, erfühlen, von mir aus. Aber im Falle von zwei Kindern ist das vermeintlich vernachlässigte Kind dafür von den Eltern stets mit einem besonderen Respekt behandelt. Es ist fast so, als würden die Eltern von zwei Kindern wissen, dass sie das weniger favorisierte Kind dafür entschädigen müssen, dass sie es weniger gern um sich herum haben.
Das zweitfavorisierte Kind in diesem Falle lernt dadurch seine Gefühlslage auszunutzen, um an Ausgleichsgeschenke ranzukommen. Es lernt im gesunden Fall jedoch, dass eine Beziehung eben durch Gesten und Geschenke die Gefühlswelt widerspiegeln kann. Somit hat auch das zweitfavorisierte Kind die Möglichkeit seine Gefühlswelt gesund zu entdecken.
Ab dem dritten Kind entsteht jedoch ein Unterschied. Zunächst einmal sind die Entwicklungsphasen der Kinder bei dreien meistens etwas größer, sodass eien Favorisierung, wie bei zwei Kindern (sofern natürlich bei zwei Kindern der Altersunterschied gering ist). Eine Rangliste wird quasi aufgestellt. Jedoch wird das jüngste Kind niemals mit dem ältesten Kind verglichen. Das mittlere Kind ist in diesem Fall gleichzeitig dasjenige, dass nach "oben" zum älteren Geschwisterteil, als auch nach "unten" zum jüngeren Geschwisterteil als Vergleich dient. Dadurch hat das Zweitgeborene in diesem Fall zwei Ranglisten, die es verteidigen muss. Zum Einen steht es auf der Liste, auf denen das erst- und zweitgeborene Kind stehen. Auf dieser Liste wird entschieden, bewusst oder unbewusst, welcher der beiden favorisiert wird. Zum anderen steht das Mittlere auf der anderen Liste, auf denen zweit- und drittgeborenes stehen.
Während also Erst- und Drittgeborenes auf nur einer Liste stehen und sich sozusagen auf dieses Duell einstellen können ist das Mittlere bei zwei Duellen vertreten.
Der erste Unterschied besteht also darin, dass das mittlere Kind unter einem höheren Druck steht. Von Geburt des dritten Kindes an herrscht also so etwas wie ein doppelt so hoher gesellschaftlicher Druck, wie bei einem Erstgeborenen, der nun bei der Geburt seines Geschwisterchens zum ersten mal um Aufmerksamkeit "buhlen" muss.
Wieso also Kind der Naturwissenschaft?
Als Kind entdeckt man die Welt ab dem Schulalter über den Unterricht und alles was damit zu tun hat. Zwar mag es unterschiedlichste Charaktertypen geben, welche unterschiedlich viel von der Schule mitnehmen mögen und unterschiedlich stark aufpassen mögen, jedoch ist selbst beim unkonzentriertesten Schüler in der Klasse alles, was er von der Welt weiß - und hier meine ich die große Welt, nicht die unmittelbare Umwelt - im Grundstein von der Schule vermittelt worden.
Die Schule als Konstrukt ist eine Erziehungskonstruktion. Sie ist in Deutschland dazu da, um Kinder und Jugendliche auf ihrem Weg zum Erwachsenwerden zu begleiten und zu unterstützen. Zwar mag man das Schulsystem, wie es heute ist, ankreiden können an so mancher Stelle, jedoch gesamt gesehen existiert für so viele Kinder auf einmal keine bessere Erziehungsanstalt.
Die Schule, als auch die gesamte akademische Konstruktion, welche zur Erziehung in die akademische Richtung hin polt mag oft angekreidet werden dafür, dass sie eine Vereinheitlichung von den jungen Schülern beabsichtigt und deren Persönlichkeiten nicht den freien Raum lässt, die sie benötigen. Jedoch ist hierbei zu beachten, dass in dem großen Stil, wie es die Schule und die akademischen Laufbahnen versuchen, es schwierig ist Abweichungen von der akademischen charakterlichen Norm extra zu versorgen. Dafür stimmt bisher das Budget in der Erziehung Deutschland nicht.
Doch hier soll nicht über Politik geredet werden, sondern über Naturwissenschaft. In diesem Kontext soll gemeint sein, dass Naturwissenschaft etwas größeres ist, als bloß das Wissen und die Ansammlung des Wissens über die Natur. Jeder, der daran beteiligt ist, soll hier miteingerechnet werden als Naturwissenschaft. Man könnte sagen, die Naturwissenschaft lebt ja schließlich von den Naturwissenschaftlern. Die aktiv handelnde Naturwissenschaft ist zusammengesetzt aus den Personen, die Wissen schaffen. Eben die Naturwissenschaftler, oder kurz die Wissenschaftler.
Nun sind ja Lehrer auch Naturwissenschaftler. Selbst Sprachlehrer und vermeintlich naturwissenschaftlich fremd klingende Schulfächer werden von Akademikern betreut, sodass auch hier im Rahmen der Akademischen Ausbildung solche als Naturwissenschaftler verstanden werden können.
So sind nun Lehrer also Naturwissenschaftler.
Kommt nun ein Kind, welches nicht favorisiert wurde in die Schule, so ersucht es sich dort nach seinen üblichen Handlungsgewohnheiten mittels Gefühlsspielchen sich materialistisches zu erhandeln. Zu Hause bekommt es als nicht favorisiertes Kind stets einen Ausgleich dafür, dass es nich die Nr. 1 ist, warum sollte es in der Schule anders sein?
In der Schule jedoch sind nun über 20, machmal über 30 Schüler in einer Klasse. Allein die Statistik spricht dafür, dass hier die Konkurenz groß ist.
Es muss aber noch ein Schritt weiter gegangen werden. So muss betrachtet werden, wie das Geschehnis in einer Klasse normalerweise abläuft.
Kann man sich eine Klasse als eine besondere Form der Familiengemeinschaft vorstellen, so hätte der Lehrer die Rolle des Elternteils. Es wäre ein alleiniges Elternteil, das also sowohl Vater- und Mutteranteil übernehmen muss. Stellt man sich die Klassenkameraden vor, so sind dies Geschwister.
Klarerweise wird der Lehrer einige Schüler bevorzugen, also favorisieren, andere weniger.
Klarerweise ist der Unterschied vom Lehrer zu den Eltern der, dass er keine Sachen an die Schüler gibt, die sie wollen, sondern Noten.
Klarerweise entsteht eine familienähnliche Situation in der Art und Weise, dass man sagen könnte, der Lehrer favorisiert einige Schüler am meisten, welchen er leichter gute Noten gibt. Die anderen Schüler müssen schauen, wo sie bleiben.
Wenn man jetzt noch eins weitergeht, so könnte man sagen, dass vielleicht einige der weniger favorisierten Schüler nun jedoch bereits zu Hause wenig favorisiert werden.
Was ist, wenn einige, oder einer oder eine, dieser Schüler zu Hause bereits in einer Situation ist, wie der eines Mittelgeborenen.
Eine letzte Frage noch, dann ist die schwierige logische Reihenfolge zu Ende.
Was ist, wenn dieses Kind zu Hause so gut gelernt hat, zu bekommen was es wolle über Gefühle, dass es den Lehrer, der nun in der Schule auch wieder die Eltern ersetzt, wieder genau so, dass er den Schüler nicht favorisiert. Was ist, wenn dieses Kind zu Hause so gut gelernt hat zu bekommen was es will über Gefühle, dass es nun in dieser ähnlichen aber schwereren Situation, ebenso gute Noten erhandeln kann?
Was ist, wenn das Kind seinen Lehrer emotional erpressen kann, ohne, dass er es vielleicht bemerkt und es dadurch über sehr schwere Tests hinaus schaffen kann, vielleicht hin bis zum Abitur?
Dieses Kind wäre auf emotionaler Basis höchstgradig intelligent. Es müsste nicht unbedingt psychisch krank sein. Es hätte jedoch eine besondere Neigung, was das Zeigen von Gefühlen mittels Gaben oder Geschenke anginge.
Dieses Kind müsste gelernt haben mit nicht nur zwei Geschwistern um Favorisierung zu konkurrieren. Es müsste gelernt haben mit vielen mehr zu konkurrieren vor der Authoritätsperson. Dieses Kind wäre weiterhin nicht gewohnt favorisiert zu sein, mit so einer Situation könnte es wenig anfangen.
Was ist, wenn dieses Kind ich bin?
robbenklopper_rio - 26. Dez, 00:22
Es gibt zwei Seiten in jedem Kopf. Die eine Stimme, die einem immer sagt, was man machen will und was man nicht machen will und die andere, welche einem immer sagt, was man machen sollte und machen muss.
Jetzt ist es so, dass bei jedem Menschen die Seiten unterschiedlich stark sind. Bei dem einem hört der Besitzter der beiden Stimmen im Kopf mehr auf die eine Seite, der andere hört nicht auf diese eine.
Wir müssen den Stimmen wohl Namen geben. So nenne ich die eine Stimme, welche einem sagt, was man tun will und tun möchte die Libido und die andere Stimme das Über- Ich. Nun möchten wir auch noch den Besitzer beider Stimmen, also die Person, welche den Kopf mit sich rumträgt, indem die Stimmen sich befinden, betiteln und nennen diese Person das Ich. Das Ich ist das, wenn man es sich genauer anschauen möchte, Resultat beider Stimmen. Das Ich ist jedoch selbst keine Stimme.
[Skizze fehlt]
Man muss sich das so vorstellen. Die Libido und das Über- Ich sitzten an einem Stammtisch und reden darüber, was der Körper als nächstes machen soll. So könnten sie darüber reden, ob der Körper bereits jetzt damit beginnen soll Essen zu kochen, um in der nächsten halben Stunde Essen zu können. Hier würde die Libido zum Beispiel den Punkt haben, dass der Körper hungrig ist. Die Libido repräsentiert die Bedürfnisse des Körpers und sagt also, dass unbedingt gekocht werden soll. Das Über- Ich könnte nun zustimmen, wenn der Körper hungrig ist, in welchem Falle es eine Einigung gäbe und "Ich" sofort kochen würde, bzw. das Ich sofort kochen würde. Jetzt könnte aber auch interessanterweise das Über- Ich sagen, dass der Hunger noch nicht so starkt ist und dass der Körper erst noch etwas mehr lernen soll, weil es für den Körper notwendig ist zu lernen, um später viel Geld zu verdienen.
Es ist offenkundig, dass in diesem Fall nun eine Art Streit zwischen Über- Ich und Libido entstehen würde. Das Über- Ich vertritt in diesem Fall die Position gegen das Essenmachen, während die Libido den Hunger unbedingt stillen will.
Haben Sie bemerkt, wie man die beiden Stimmen charakterisieren könnte? Man könnte sagen, die Libido will immer sofort die Grundbedürfnisse des Körpers erfüllen. Sie ist ausschließlich darauf fixiert. Das Über- Ich plant hingegen schon etwas mehr und ist in der Lage die Grundbedürfnisse des Körpers nach hinten zu stellen, um höhere oder langfristigere Ziele zu bewältigen.
Ich denke, Ihnen selbst passiert es öfter, dass sie sich darüber Gedanken machen, was sie nun als nächstes tun. Besonders dann, wenn es die Wahl zwischen der einen Sache gibt, die man gerne macht, und der anderen Sache, die man ungerne macht, aber machen muss. Sie könnten ja beispielsweise darüber nachgedacht haben, ob sie nach dem Essen gleich abspülen oder erst etwas fernsehen. Bereits hier hätten sich Libido und Über- Ich bereits auseinandergesetzt.
Woher kommt die Libido, woher das Über- Ich?
Stellen wir uns doch einmal zunächst eine Person vor, welche nur eine der beiden Stimmen im Kopf hat. Fangen wir hiermit mit der Libido an.
Diese Person würde nur das erfüllen, worauf sie Lust hat. Es würde bedeuten, dass diese Person stets Grundbedürfnisse ihres Körpers erfüllen würde. Es würde natürlich auch Grundbedürfnisse des Geistes erfüllen. Die Libido erfüllt nämlich immer Grundbedürfnisse. Das war ja die These: Die Libido erfüllt immer Grundbedürfnisse.
Ich denke es ist noch nicht ganz klar, was Grundbedürfnisse hier genau sein soll. Neben den ganz leicht erklärbaren körperlichen Grundbedürfnissen, wie Nahrung und Wasser gibt es auch noch die geistigen Grundbedürfnisse. Diese müssen hier etwas genauer inspiziert werden.
Zunächst einmal ist vielleicht die Frage offen, ob man überhaupt geistige Grundbedürfnisse hat, beziehungsweise, was genau geistige Grundbedürfnisse sind.
Was also sind geistige Grundbedürfnisse?
Aufgelistest betrachtet könnte man sagen, geistige Grundbedürfnisse sind z.B. das Bedürfniss nach Information oder nach Wissen. Ich rede hier nicht von akademischem, schwer auswendig zu lernendem Wissen, sondern von dem Wissen, wie es weitergeht, was gerade passiert. Die Sinne, die man hat, möchte man auch gebrauchen, so kommt es einem vor. Man möchte sehen und hören, schmecken und tasten. Es ist ein Trieb, der in uns tief verankert zu sein scheint.
Doch geistige Grundbedürfnisse umfassen etwas mehr, als nur diese.
Der Mensch ist doch auf diesem Planeten als Lebewesen entstanden, welches durch Reproduktion seine Art am Leben erhält. So würde zum Beispiel keiner von uns dies hier lesen können, oder schreiben können, wenn unsere Eltern und deren Eltern nicht aus irgendeinem Grund Nachkommen, also uns, gezeugt hätten. Wir existieren also nur, weil wir eben gezeugt wurden. Dies ist "unser Grund". (Ich möchte hier als Randnotiz kurz beiseite erwähnen, dass viele Menschen der Ansicht sind Gott wäre unser Grund, sogar ich selbst davon ausgehe, das dem so ist. Doch man könnte ja auch behaupten Gott hätte den Urknall erzeugt und beobachtet uns seit dem nur noch. Weitergehend könnte man sagen das wir Menschen uns also selbst innerhalb von 100 Jahren auslöschen könnten, würden wir nun aufhören uns fortzupflanzen. Wir sind also innerhalb von 100 Jahren nicht wegen Gott hier, sondern wegen der Fortplanzung unserer Eltern. Weswegen diese also "unser Grund" für usnere Existens sind.)
Ein weiteres geistiges Grundbedürfnis soll hier also der Fortplanzungstrieb sein.
Klar ist der Fortpflanzungstrieb durch Hormone gesteuert. Wir bekommen ein vom Körper sich ungeheuer gut anfühlendes Glückshormon ausgestrahlt, wenn wir uns fortpflanzen. Natürlich bekommen wir dies auch, wenn wir masturbieren, jedoch ist (und ich mache es kurz) der Geschlechtsverkehr unter Geliebten viel ergibiger, was das Glücksgefühl angeht.
So könnte man also auch behaupten, dass dieses Glückshormon körperlicher Natur ist und dadurch unter die Rubrick der Libido als Stimme der Grundbedürfnisse der Körpers fällt.
Wir haben also gezeigt, dass die Libido stets versucht dem Körper Geschlechtsverkehr zu besorgen.
Und hier entsteht genau ein sehr viel größeres und schwerer zu erfüllendes Bedürfnis für die Libido. Denn nun muss sie nicht mehr nur das Über- Ich überzeugen dem Geschlechtsverkehr einzuwilligen. Sie muss es schaffen einen anderen Menschen für sich zu gewinnen, sodass dieser mit dem Körper, dem "Ich", Geschlechtsverkehr hat.
Und auch hier entsteht bereits ein weiteres Problem. Der Körper des anderen Menschen, das "Ich", des anderen Menschen setzt sich nun natürlich auch aus einer Libido und einem Über- Ich zusammen. Dieses Problem nun ist deutlich schwerer zu beobachten und zu analysieren, als man es sich vorstellen mag.
Man könnte nun eine Antithese hierzu entwickeln uns schlicht sagen, dass der Körper des anderen Menschen im Falle einer Begegnung zweier Menschen doch auch das Problem wie meine Libido hat. Auch seine Libido will doch nur Geschlechtsverkehr haben. Wieso also sollten sich im Falle einer Begegnung zweier Menschen nicht einfach meine Libido kurz durchsetzen und gleichzeitig die Libido des anderen Menschen einfach durchsetzen, sodass beide Menschen sich für den Geschlechtsverkehr entscheiden und dann einer der beiden nur noch den allerersten kleinen Schritt machen muss. Es würde fast bei jeder Begegnung zum Geschlechtsverkehr kommen können zwischen meinem Körper und einem anderen Körper und damit wäre es sehr einfach dieses Grundbedürfnis zu befriedigen.
Die Antithese also kurz. Wenn jeder doch Sex will, warum sollte es so schwer sein einen anderen zum Sex zu überzeugen?
Ich könnte Sie nun scherzhafterweise fragen, wie viel Sex Sie denn haben im Verhältnis zu wie oft sie Sex wollen?
Ich werde jedoch versuchen Ihnen auf dem komplizierten, richtigen Weg zu erklären, warum es schwer ist das andere "Ich", also das Gespräch im Kopf meines vermeintlichen Sexualpartners von "Sich", als deim eigenen "Ich" zu überzeugen.
Zunächst einmal stellen wir uns die Debatte mit meinen Begriffen vor. Wie schaut es denn aus, wenn ein Mann mit einer Frau spricht und sie versucht von sich zu überzeugen? Natürlich ebenso umgekehrt und zwischengeschlechtlich, also bei Homosexuellen. Ich möchte, dass sie das ganz neutrale Bild sich vorstellen, welches ich Ihnen durch meine Begriffe und Sinnbilder bisher ermöglichen kann.
In meinem Kopf soll ja ein eigenes Gespräch stattfinden, klarerweise zwischen Libido und Über- Ich. Und im Kopf meines vermeintlichen Sexualpartners ebenso.
Also treffen zwei Gespräche aufeinander, wie zwei Wellenfronten.
Jetzt hat mein Körper jedoch ein Problem. Mein Körper kann nicht erkennen, was die Libido und das Über- Ich im Kopf des anderen sagen. Mein Körper bekommt nur das "Ich" mit, also das Resultat des im Kopf des anderen sich statt findenden Gesprächs. Mein Körper hat auf das Gespräch des anderen eine eingeschränkte Sichtweise.
Wie viele Reaktionen kann ich denn auf die Anfrage auf Sex vom anderen rechnerisch bekommen?
2x2=4. Im Kopf des anderen passiert genau eine von folgenden vier Varianten.
Man muss sich das so vorstellen. Im Kopf des anderen, also am Stammtisch, an dem das Gespräch zwischen Libido und Über- Ich stattfindet wird nun folgendes festgestellt: Wir können jetzt mit dem anderen Menschen Sex haben, er hat es uns angeboten unser körperliches Bedürfnis nach Sex zu stillen, wenn wir nur einwilligen. Jetzt könnten Libido und Über- Ich beide gleichzeitig dafür oder gleichzeitig dagegen sein. Wir haben also bereits zwei Möglichkeiten, von denen eine wahrscheinlich zum Sex führt, eine höchst wahrscheinlich nicht. Es gibt aber auch noch die anderen beiden Möglichkeiten, dass erstens das Über- Ich für den Sex ist, die Libido nicht, oder zweitens die Libido für den Sex ist, das Über- Ich aber nicht. Also haben wir rein theoretisch genau vier Gesprächsmöglichkeiten, die im Kopf des anderen stattfinden könnten, sollte er von mir die Anfrage auf Sex, oder das Angebot besser gesagt, im Kopf diskutieren.
Nun könnte man sagen, die Libido wird wohl immer für den Sex sein, da es sich hierbei erfahrungsgemäß um ein seltenes Gut handelt und selbst die Libido den Hunger wohl etwas aufschieben wird, um die Glücksgefühle zu bekommen.
Doch das ist falsch. Sollte die Libido nämlich bereits von irgendwoher eine gewissen Portion an Glücksgefühlen, selbst wenn es keine von Sexualhormonen ausgelösten Glücksgefühle sind haben, so sieht die Libido nämlich das Bedürfnis nach Sex gleich dem Bedürfnis nach Glückshormonen an und damit so, als wäre es zur Zeit ganz gut befriedigt und der kleine Hunger geht nun doch vor.
Es gibt nämlich viele Möglichkeiten andere Glückshormone vom Körper ausschütten zu lassen. Sportliche Anstrengung schickt viele Glückshormone in die Blutbahnen, die Freude über eine gute Note in einer wichtigen Klausur belohnt der Körper mit Hormonen. Ich möchte hier nun nicht eine Auswahl an Möglichkeiten auflisten, wann man vom Körper mit Glückshormonen belohnt wird, jedoch möchte ich eben anmerken, dass Sexualität von der Libido nicht als etwas Besonderes erachtet wird.
Das Gespräch an unserem "Stammtisch" ist nun also doch anders, als wir es uns vielleicht typischerweise vorgestellt hatten. Die Libido wird oft mit der Lust zum Sex verwechselt, ist jedoch mehr oder weniger nur ein Vertreter unseres körperlichen Glückes.
Nun möchte ich Ihnen jedoch etwas Interessantes mitteilen. Wenn die Libido nun nicht so oft für Sex ist, wie wir uns das vorgestellt haben, so muss das Über- Ich ja nun diesen Verlust an Gedanken, welche uns zum Sex ermutigen ausgleichen.
Zunächst einmal ist es klar, dass wir eigentlich oft Sex haben möchten, weil Sex etwas schönes ist. Nun ist die Libido, wie bereits gesagt, öfters gegen Sex, als wir uns das vorgestellt hatten. Nun ist an unserem Stammtisch die Partei, von der wir ausgegangen sind, dass sie immer für Sex stimmen würde fast wie ein Verräter für uns, weil sie nun doch nicht blind für Sex ist, sondern nur für den Körper arbeitet.
Staunen Sie, wenn ich Ihnen verrate, dass das Über- Ich nun öfters für Sex ist, als manche von uns sich das anfangs vorgestellt hatten?
Das Über- Ich war ja vorher noch die Partei, welche langfristige Pläne für uns schmiedet. So hatte es in unserem Beispiel zur "Definition von vorhin" gesagt, dass wir etwas für die Uni machen müssen statt sofort zu essen, um später mehr Geld verdienen zu können. Klarerweise war der Plan des Über- Ichs, dass durch das viele Geld später ein entspannteres, stressfreieres Leben stattfinden könne. Das Über- Ich hat als investiert, sozusagen.
Es ist genau hier, dass ich sage, dass das Über- Ich derjenige im Gespräch ist, der investiert um später ein gutes Leben zu haben, während die Libido nur an jetzt denkt und sofortige Verlangen um jeden Preis befriedigen möchte, auch wenn ein langfristiger Plan dadurch geschädigt würde.
Nun sind wir ja einige Schritte davon abgekommen, wieso es so "selten" zum Sex kommt. Zum einen gehen wir davon aus, dass einer der beiden Sexualpartner bereits ein offenes Angebot dem anderen gemacht hat und beobachten zunächst die Reaktionsmöglichkeiten etwas genauer.
Lassen wir zu Beginn auch die klaren Möglichkeiten weg, bei denen das "Ich", also das Gesprächsergebnis der beiden Parteien, im Kopf des anderen gleichzeitig für oder gegen Sex ist. Es kann davon ausgegangen werden, dass in diesem Fall ein eindeutiges Ergebniss erzielt wird.
Beobachten wir stattdessen die Fälle, bei denen im Kopf des anderen Uneinigkeit herrscht. In einem Fall ist die Libido für den Sex, im anderen das Über- Ich.
In dem Fall in dem die Libido für den Sex ist, ist der Mensch wohl oder übel durch alle anderen Bedürfnisse gut befriedigt, sodass die Möglichkeit nach Glückshormonen durch Sex gerne wahrgenommen wird. Es kann aber auch sein, dass die Libido so sehr an Glückshormonen Mangelerscheinungen hat, dass sie sich sehr für den Sex aussprechen wird auf dem Stammtisch und um jeden Preis dieses Bedürfniss befriedigen will. Insgesamt also kann man sagen, dass selbst wenn die Libido für Sex stimmt, es immer noch Unterschiede in der Stärke des Verlangens nach Sex für die Libido gibt.
[Skizze fehlt]
Wann also wird die Libido sich stark für Sex aussprechen, wann weniger stark?
Nun hier muss ich sagen, dass ist etwas, was mit Alter, Reife, Erfahrung im Sex haben, und mit der Person, welche da einen fragt zusammenhängt. Für die Stärke, nach welcher sich die Libido der antwortenden Person für den Sex ausspricht muss man tatsächlich mit einbeziehen, wer fragt.
Auf dem Stammtisch des offen nach Sex gefragten Sexualpartners stand sozusagen nicht nur die Frage, ob jetzt Sex stattfinden soll oder nicht, sondern es wird natürlich auch noch miteinbezogen, wer da gefragt hat, und wie er gefragt hat.
Die Art und Weise, wie gefragt wird kann man selbst als Fragender mehr oder weniger beeinflussen, jedoch nicht die Art und Weise, wer fragt.
Ich möchte erst noch einmal einen kleinen Schritt zurück machen, bevor wir genauer über die Gesamtschau machen werden von Stammtisch 1 und Stammtisch 2 und deren Wechselwirkungen bei Anfragen zum Sex.
Und zwar möchte ich genauer über Glückshormone und den Zusammenhang Libido und Wunsch nach Glückshormonen klarstellen.
In der obigen Zeichnung habe ich die Libido etwas genauer aufgezeichnet. Die Libido hat ein Repertuar an Grundbedürfnissen, nach denen sie sich sehnt, diese stets so gut wie möglich erfüllt zu haben. In der Regel ist es so, dass die Grundbedürfnisse sich mit der Zeit entladen. So will ich sagen, dass nach einer Mahlzeit der Hunger zu 100% gestillt ist, jedoch nach ein paar Stunden der Hunger nur noch zu 50% gestillt ist. Die einzelnen Balken in der Skizze sollen also jeweils ein Grundbedürfnis darstellen. Die Zahlen sollen mögliche zeitliche Prozentsätze der Erfüllung darstellen.
[Skizze fehlt]
Ich habe hier anhand eines Graphen das Grundbedürfnis Hunger eingezeichnet. Zunächst in 1 ist der Körper immer hungriger werdend, bis er zuletzt hier bei etwa 80% anfängt zu essen. Während des Essens sinkt der Hungergrad für etwa 20 mins nicht, danach jedoch schnell, wie in 3 zu sehen ist. Bereits kurze Zeit nach dem Essen beginnt das Hungergefühl wieder anzuwachsen, nun über mehrere Stunden hinweg, bis schließlich ein großes Hungergefühl zu essen auffordert.
Ich denke dies Tabelle ist von jedem lesbar und verständlich.
Ebenso, wie dieser Graph läuft es bei fast allen Grundbedürfnissen ab. Unser Körper erfährt ein Grundbedürfnis, in dieser Zeit ist es auf einem Plateu, welches von zeitlich kurzer Dauer ist. Nach diesem Plateu folgt ein rascher Abfall auf nahezu Null, welcher sich nun langsam wieder aufbaut bis schließlich das Grundbedürfnis erfüllt wird. Ich lasse an dieser Stelle übrigens weg, wie es sich mit den 100% und 0% Gefühlen verhält. So könnten Sie fragen, wie ich mich mit 100% Hunger fühle. Diese Skizze soll nur eine Veranschauung des Befriedigungsgrades sein und stellt keine exakte Lösung des Problemes dar, jedoch genug, um es hier anzubringen.
Nun sind Ihnen der Hunger, das Bedürfnis auf die Toilette zu gehen, zu trinken, der Verzehr von Genussmitteln anhand dieser Skizze wohl verdeutlicht. Sie alle haben ähnlichen Verlauf.
Soziale Grundbedürfnisse, so war ja vorhin die Behauptung, sollen ebenfalls von der Libido, der "Körperstimme" vertreten werden. Jedoch sind in der Überlegung soziale Bedürfnisse gar nicht körperlich, da sie nicht dem Überleben dienen. An dieser Stelle möchte ich Sie darauf hinweisen, dass wir bereits verstanden haben, dass soziale Bedürfnisse aufgrund von Glückshormonen, welche wir als Genussmittel betrachten dürfen, ebenfalls körperlich belohnt werden und somit von der Libido erfasst werden.
An dieser Stelle muss ich Ihnen jedoch klar machen, was es bedeutet erwachsen zu werden. Natürlich fällt darunter geschlechtsreif zu werden und ich denke ein 18 jähriger junger Mann würde sich von mir beleidigt fühlen, würde ich ihn als Kind bezeichnen.
Jedoch muss ich andererseits sagen, dass ich bei dem ein oder anderen trotz körperlicher Reife vorwerfen könnte, dass er eben noch nicht erwachsen ist.
Was also gehört dazu, erwachsen zu werden, er wachsen zu sein?
Zum Erwachsensein gehört natürlich in allererster Linie beziehungsfähig zu sein. Das bedeutet, dass man in der Lage ist, mit anderen Menschen umzugehen. Dies wiederum bedeutet, dass man in der Lage sein muss mit diesen zu reden uns sich auszutauschen. Dies wiederum bedeutet, dass ein erwachsener Mensch sich wohl oft austauschen muss.
Glauben Sie mir, wenn ich sage, ein erwachsener Mensch muss viele Gespräche in seinem Alltag "überleben". So kann es sein, dass ein Verkäufer dutzende Gespräche mit Fremden führen muss, ihnen erklären muss, was das Produkt kann und warum sie es kaufen sollten. Abends muss er sich eventuell mit seinen Kinder und seiner Frau über deren Leben und Alltag austauschen.
Es mag ja sein, dass sich der Verkäufer zu Hause vielleicht sicherer fühlen mag und sich deshalb dort lieber aufhält, alleine weil dort die Menschen sind, die er liebt, für die er sich entschieden hat. Jedoch muss er auch dort gewisse soziale Regeln einhalten und den anderen ihren Raum lassen. Er kann sich selbst zu Hause nicht aufführen, wie er es will.
Merken Sie, wie ich versuche Ihnen näher zu bringen, dass jeder Mensch, den Sie kennen, Familie oder Fremde, auch für Sie etwas mit sich bringt? Nur dieses Mitbringen von Etwas, dies unbeschriebene Mitbringen von Etwas ist es, was für die Libido wie Essen ist. Die Libido versucht stets andere Menschen dazu auszunutzen, Glücksgefühle vom eigenen Körper ausgesandt zu bekommen.
Ein erwachsener Mensch ist ein Mensch, der in der Lage ist seine Libido befriedigt zu halten. Dies ist die These, die ich Ihnen im Folgenden erklären werde.
Ausgehen werde ich wieder von den Grundbedürfnissen, wie ich sie in der Skizze zur Zusammensetzung der Libido dargestellt habe.
Nun kann die Libido der Einfachheit halber immer nur ein Bedürfniss nacheinander befriedigen. So kann man der Einfachheit haltber nicht Essen und gleichzeitig auf die Toilette gehen. D.h. die Libido muss zu jedem Zeitpunkt schauen, welches Bedürfnis gerade am meisten Mangel hat. Dasjenige, welches am meisten Mangel hat, wird von der Libido zuerst befriedigt. So ist es so, dass ein halb-hungriger, aber sehr einsamer Mensch erst mal versucht irgenwoher Aufmerksamkeit und damit Kontakt und Beachtung von anderen Menschen (also wiederum soziale Befriedigung) zu bekommen, bis er sich dazu entschließt sich um das Essen zu kümmern. Ebenso könnte aber auch ein sehr geliebter und beachteter Mensch aus dem Luxus heraus zuerst seinen Hunger befriedigen, bis er sich dazu entschließt sozial weiter nach Aufmerksamkeit zu suchen.
Haben Sie meine These gerade herausgehört, welche es mir ermöglicht vom Körpergewicht eines Menschen heraus Aussagen über die soziale Umwelt dessen zu sagen? Fragen Sie sich hierzu einfach, warum verheiratete Männer und Frauen oft etwas zunehmen. Die Antithese, dass manche dicken Computersüchtigen und damit vermeintlich ungeliebten Kinder, z.B. aus Ihrer Klasse, ungeliebt sein müssen, weil keiner ihrer Klassenkameraden mit ihnen spielt ist daher falsch, als dass das heimische Umfeld ebenjener beleibten Kinder eine sehr große Aufmerksamkeitsbefriedigung hat. Diese Kinder, so kann man sagen, werden teilweise zu sehr verwöhnt.
Ich möchte mich hier natürlich von generaliesierdenden Aussagen über dicke Meschen entfernen. Ich möchte nur darauf hinweisen, dass oft deren Libido wie oben bereits geschrieben, sozial sehr befriedigt ist.
Ich hoffe, Sie bemerken den Unterschied zwischen sozialer Befriedigung, wie die Libido sie sucht, und Anerkennung und Respekt, wie das Über- Ich es sucht.
Das Beispiel mit den Beleibten Kindern und deren Libido lässt sich natürlich auch umkehren. So war ich stets ein dünnes Kind und bin es auch entsprechend heute noch. Mein Essverhalten ist sehr mager, so komme ich über lange Zeiten ohne Nahrung aus. Ich werde nun zwar nicht in meine eigene Vergangenheit Sie hineinblicken lassen, alleine aus dem Grund, dass ich eine verhältnissmäßig glückliche Kindheit genoß, jedoch habe ich tatsächlich stets den Drang Aufmerksamkeit von anderen Menschen suchen zu wollen. Ich beobachte, dass ich oft über größeren Hunger hinaus meine Freunde nicht verlasse um Essen zu holen, sondern lieber noch etwas länger bleibe. So bin auch ich und meine Libido ganz klar zu beschreiben, als jemand, dessen Libido Soziales eher suchen muss als Essen.
Nun ist es ja so, dass die Libido ebenso mit dem Charakter des Trägers der Libido wächst. Sie lebt seit dem ersten Tag der Geburt bis zum letzten. So kann es sein, dass die Libido über Jahre hinweg an einem Grundbedürfniss mangelt. So kann es sein, dass ein Insasse im Gefängnis täglich um sein Essen kämpfen muss. Dies soll aber nur als Beispiel fungieren.
Wenn jetzt die Libido über längere Zeit auf dieses eine Grundbedürfnis "gepolt" wurde, so lässt sich beobachten, dass die Polung auch dann noch längere Zeit anhält, wenn der Mangel an dem Grundbedürfnis nun nicht mehr besteht. Unser Insasse würde nun seit einiger Zeit frei sein und es würde sich feststellen lassen, dass er sehr auf das Essen fixiert ist und eben viel isst.
Diese Fixierung oder Polung geschieht uns allen zu jeder Zeit. So könnte man zum Beispiel Lebensabschnitte formulieren anhand unserer Libido: In den letzten paar Jahren habe ich als heranwachsender ein sehr großes Bedürfnis an Aufmerksamkeit gebraucht. Ich war dadurch sehr auf Soziale Bedürfnisse gepolt. Später jedoch, als ich in die Universität kam und dieses Mangelgefühl über mehrere Monate hinweg stets befriedigt war, stellte ich fest, dass ich nun, da ich mich selbst bekoche, den Hunger als stetes Mangelbedürfnis habe. Später werde ich vielleicht ein anderes Bedürfnis missen und dann ebenjene Polung haben.
Das Leben über diese Abschnitte zu definieren ist jedoch untauglich. Grund hierfür ist, dass es durchaus möglich ist, als Mensch keines seiner Grundbedürfnisse über längere Zeit im absoluten Mangelzustand zu lassen.
Hier lege ich meine Definition eines erwachsenen Menschen neu. Ein erwachsener Mensch ist in der Lage sich seine Grundbedürfnisse selbst, also ohne Einfluss der Eltern, zu erfüllen und zwar in einer Art und Weise, als dass keines über längere Zeit unbefriedigt bleibt. Selbstverständlich benötigt er für die Erfüllung sozialer Bedürfnisse Menschen und Beziehungen zu Menschen. Dementsprechend ist es für einen erwachsenen Menschen zwingend erforderlich Beziehungen pflegen zu können.
Nun sind wir aber noch gar nicht darauf eingegangen, wie genau eine Beziehung im Detail genau aussieht.
Lassen Sie mich hierzu ein kleines Bild skizzieren.
[Skizze fehlt]
In dieser Skizze sind zwei Personen eingezeichnet. Beide haben dieselbe Zusammensetzung aus Libido und Über- Ich und dem Ergebnis der Verhandlung ebenjener, dem Ich.
Nun müssen Sie sich ein Gespräch zwischen diesen beiden Personen nicht als Gespräch von 2 Menschen vorstellen, wie es ihr gesunder Menschenverstand Ihnen rät, sondern als Gespräch von zwei Ichs. Jedes Gespräch das Sie mit jemand anderem führen, führen im Prinzip 4 Parteien. 2 Parteien von Ihnen und 2 von der anderen Seite.
robbenklopper_rio - 20. Dez, 00:31
Vorwort: Im Folgenden werden Sie einen kurzen Aufsatz über eine Denkweise lesen. Es handelt sich dabei um eine psychologische Denkweise, also eine, welche im Kopf der Menschen stattfindet. Ich möchte Ihnen vorab jedoch mitteilen, dass ich keinerleich Anspruch darauf erhebe auch nur irgendeine psychologische Ausbildung genossen zu haben, geschweige denn, dass hier historische Fakten aufgeführt werden. Dieser Text ist vielmehr eine Schablone und die Fakten, welche ich hier teilweise als Fakten aufführe sind mit dem Wissen zu betrachten, als dass sie ein Student der Naturwissenschaft Physik präsentiert, welcher keine Qualifikationen in den für diesen Text benötigten Fächern mitbringt. Es handelt sich hierbei um eine Idee, die ich Ihnen hier vorstelle und von der Sie halten können, was Sie möchten. Ich wollte eher einen Denkansatz bringen, der mit dem Thema selbst nicht viel zu tun hat. Ich weise auch explizit daraufhin, dass dieser Aufsatz nicht als Lehrmaterial zu gebrauchen ist, sondern in diesem Kontext eher als künstlerisches Werk betrachtet werden sollte.
Die Inquisition ist ein im Mittelalter von der Kirche durchgeführtes psychologisches Rationalisierungsprojekt. Es ging im Wesentlichen darum, die Menschen "auszurotten", die quasi voller Sturheit und Stolz waren.
Denkansatz meiner These liegt darin, dass ich behaupte es gäbe zwei Sorten von Menschen. Diejendigen, die Empathie empfinden können und solche, welche es nicht mehr tun. Psychologen behaupten Empathielosigkeit, oder auch "Psychopathen", heilen zu können mittels einer Psychotherapie, im meisten Fall, die Gesprächstherapie.
Doch was ist Empathielosigkeit überhaupt? Empathielosigkeit soll meinen, dass Menschen keine Emapthie für andere mehr fühlen. Sie können sich nicht in die Lage des anderen hineinversetzen, sie denken nur an sich selbst und handeln auch nur, um sich selbst zu nutzen.
So kann es sein, dass ein Psychopath alle Menschen um sich herum manipuliert und nur so lange hält, wie sie ihm etwas bringen. Sollte es der andere Fall sein, dass sie ihm nichts mehr nützen, so lässt er sie fallen, ohne Reue zu spüren.
Sehen Sie, ein normaler Mensch hilft seinen Freunden so gut er kann. Ein normaler Mensch würde nicht einfach so seine Freunde fallen lassen. Wenn es doch dazu käme, dass er es täte, so würde er so etwas wie Reue, oder Trauer, vielleicht Mitleid empfinden. Sie kennen das Gefühl vielleicht, welches ich versuche Ihnen zu beschreiben. Reue lässt sich nicht so leicht mit Worten verfassen, doch bestimmt haben Sie schon das ein oder andere "bereut".
Vielleicht haben Sie schon mal etwas weggeschmissen, und als Sie begriffen hatten, dass Sie es doch behalten wollten, es jetzt aber unwiederruflich weg sei, da hatten Sie bestimmt so ein Gefühl inne, als ob Sie etwas verloren hatten. Um dieses Gefühl anders klar zu machen könnte man auch beschreiben, wie Sie vielleicht die letzte Praline gegessen haben, aber noch mehr wollten. Sie bedauern doch die Situation, dass Sie jetzt ohne Praline auskommen müssen und sagen vielleicht so etwas wie: "Mist, ich hätte jetzt gerne noch eine Praline gehabt!"
Dieses Gefühl fühlen Sie vielleicht öfters, weil Sie lernen mussten, dass das zum Leben dazugehört, mal etwas zu verlieren/missen.
Und dieses Gefühl kann man auch bei anderen Menschen haben. Haben Sie vielleicht bereits jemand Geliebten verloren? Hatten Sie nicht dann ein ähnliches Gefühl, dass Sie etwas verloren haben, wie das Gefühl als Sie die Praline verloren hatten?
Zugegeben, die Ausmaße des Verlustes der Praline im Vergleich zu setzen mit dem Verlust eines Geliebten mag etwas absurd, wenn nicht sogar frech sein. Doch in unterschiedlicher Stärke jedoch sind diese Gefühle zueinander ähnlich. Bei einem von beiden fühlt man eben ein viel stärkeres Verlustgefühl, als beim anderen. Jedoch sind beides Verlustgefühle. Man verliert in beiden Fällen etwas, was man gewollt hat, unbedingt haben wollte. Doch bei dem einen Fall handelt es sich eben um einen Gegenstand, beim anderen um einen Menschen.
Doch hier muss man sich eine Überlegung vorstellen. Für jeden einzelnen Menschen sind die anderen Menschen insofern vergleichbar mit Gegenständen, als dass sie nicht man selbst ist. Es gibt das, was ich bin und das, was ich nicht bin. Das ist eine große Erkenntnis für einen Menschen. Das lernen Sie irgendwann als Säugling. Sie stellen fest, was Ihr Körper ist und was es nicht ist.
Sie lernen in diesem Kindesalter bereits wertzuschätzen, dass Sie sich zu allererst um sich selbst kümmern müssen. Wenn Sie das nicht tun, dann geht es Ihnen nämlich schlecht und leiden Schmerzen.
So viel möchte ich zur Erkenntnis sagen, was es angeht, seinen Körper kennenzulernen.
Psychopathen haben in diesem Alter noch keinen Unterschied zu Normalen. In diesem Stadium der psychologischen Entwicklung eines Kindes gibt es noch keine Psychopathen. Diese entstehen erst später. Hierzu möchte ich jedoch zuerst einen Exkurs über Empathie machen.
Im Laufe seines frühkindlich bis Jugendalter muss ein Mensch lernen Empathie zu fühlen. Doch wie "fühlt" man Empathie? Ich muss mich hier genauer ausdrücken, damit Sie mir weiter folgen können. Empathie fühlen heißt nicht, dass es, wie z.B. das Verlustgefühl von alleine entsteht. Es muss erst "erlernt" werden, wie man Empathie fühlt. Ein z.B. Jugendlicher muss feststellen, dass die anderen um ihn herum nich einfach nur so da sind. Er muss vielmehr begreifen, dass die anderen um Ihn herum, z.B. seine Freunde oder Familie, genauso wie er einen eigenen Körper haben und genauso wie er differenzieren, was "Ich" ist und was nicht. Er muss des Weiteren begreifen, dass die anderen mit ihrem Körper ganz eigene Realitäten haben, ganz eigene Geschichten zu erzählen, ganz eigene Gefühle und Ängste, Hunger und Schmerzen haben.
Man kann jetzt sagen, dass ich von etwas ganz Banalen rede und das Ganze unnötig aufblase. Doch ich möchte Ihnen ein Gedankenexperiment vorstellen, von dem ich mir erhoffe Ihnen ein größeres Verständnis hier mitgeben zu können.
Stellen Sie sich vor die anderen um sie herum existieren nicht, außer Sie sehen sie. Frei nach dem Motto "Wenn der Baum im Wald umfällt und keiner in der Nähe ist... - Macht es dann ein Geräusch, obwohl es keiner hört?". Genauso kann man sagen: "Wenn die anderen Menschen nicht mit mir in einem Zimmer sind: Existieren Sie dann überhaupt, obwohl ich Sie nicht sehe?" Stellen Sie sich mal vor, Sie würden so etwas denken? Wie wären Sie, wenn Sie so etwas denken würden? Wie müssten Sie drauf sein, um so etwas zu denken?
Ich denke, es ist leicht zuzugeben, dass man von so einem Menschen behaupten kann, er sei selbstzentriert. So ein Mensch stellt nur sich in die Mitte seines Lebens und glaubt die anderen sind nur da, um ihn zu unterhalten. Denn sonst exisiteren sie ja nicht. Er ergibt den Sinn ihres Lebens, er ist die Mitte ihres Lebens.
Und jetzt ist es so, dass sie sich vorstellen müssen, dass Kleinkinder oder Säuglinge genauso sind. Sie haben noch nicht verstanden, dass die anderen Menschen mehr sind, als nur eine Unterhaltung. Ein Säugling hat in seinem Raum meist die Eltern. Ein Säugling lernt schnell, dass diese beiden "Personen" dafür da sind, dass es ihm gut geht. Mit anderen Worten fühlt sich der Säugling gut aufgehoben, solange er Mutti oder Papa sehen kann und weiß, wo sie sind, oder wie er sie rufen kann. In diesem Stadium sind Kinder wohl besonders anstrengd, kann ich mir vorstellen. Ausmalen kann ich es mir jedoch noch nicht, da ich in meinen jungen Jahren noch kein Kind zugelegt habe.
Nun könnten Sie sagen, dass das nun schon länger nichts mehr mit einem Psychopathen zu tun haben kann. Ein erwachsener Mann kann ein Psychopath sein. Und ein erwachsener Mann verstehe doch auf jeden Fall, dass die anderen Menschen um ihn herum eine eigene Realität haben.
Und hier will ich Ihnen auch bereits zum Teil Recht geben. Natürlich ist sich ein Psychopath darüber bewusst, dass Menschen auch dann noch existieren, wenn er sie nicht mehr sieht. Sie können sogar sagen, dass ein Kind schnell begreift, dass die anderen um ihn herum auch dann noch existieren, wenn es sie nicht mehr sieht.
Ein Psychopath ist sich nur einer weiteren Sache nicht bewusst. Eine weiterführende Sache, die etwas über unseres Gedankenexperiment hinausgeht.
Ich hatte im Gedankenexperiment nichts davon gesagt, dass ein Säugling (oder eben der sich selbst zentrierende Mensch, von dem ich gesprochen hatte) begreift, dass die anderen genauso wie er selbst sind; Genauso Gefühle haben, genauso lachen und weinen, fühlen und leiden können wie er. Ein Säugling muss erst lernen, dass die anderen Menschen genauso wie er mal Säugling waren, Ängste vor anderen haben, sich im Leben genauso langweilen, genauso nach Abenteuer und Spannung, Sinn und Freude suchen.
Ich hatte im Sinn gehabt, Ihnen Psychopathie zu erklären und bin etwas abgekommen. Ich habe in vorigem Absatz näher gebracht, wie Empathie gelernt wird. Ich hatte ja bereits gesagt, dass Empathie "gefühlt" wird. Jedoch ist Empathie nicht so fühlbar, wie Trauer und Wut gefühlt werden. Wenn man wütend ist, so ist man einfach richtig wütend. Ich brauche Ihnen nicht näher zu bringen, wie sich richtige Wut anfühlt. Man muss es nicht erlernen, man kann es einfach. Man ist einfach mal richtig wütend.
Empathisch ist man nicht einfach mal so. Man versetzt sich nicht einfach so in die Lage des anderen. Man muss dafür etwas tun. Man muss sich erst mal aktiv in die Lage des anderen hineinversetzen. Es sozusagen auf sich wirken lassen, was der andere einem erzählt. Man lässt es, wenn Sie sich vielleicht jetzt selbst zu der ein oder anderen Gesprächssituation erinnern, in der Regel nur einen Augenblick auf sich wirken. Teilweise, wenn nicht sogar oft, für nur einen Sekundenbruchteil.
Ich muss mich von vorigen Themen nun für kurze Zeit verabschieden und Ihnen ein neues Thema näherbringen. Eine neue Definition beibringen, bevor es sich lohnt, weiter von Empathie zu sprechen.
Ich werde im Folgenden die weitere emotionale oder psychologische Entwicklung eines Menschen beschreiben. Ich werde damit anfangen, dass ein Kleinkind mit seinen Eltern oft streitet.
Sie haben im Supermarkt bestimmt schon einmal gesehen, wie ein Kind seine Mutter anschreit, weil es seine Lieblingssüßigkeit nicht bekommt. Wenn ich so etwas sehe, dann frage ich mich meistens, warum eine Mutter sich so etwas von ihrem Kind bieten lässt. Ich rede hier übrigens explizit von diesen Kindern, die bossiges Verhalten zeigen, die glauben, sie wären der Chef und könnten ihre Eltern anschreien, wie sie wollen.
Solche Kinder mag ich nicht. Sie sind laut und stören mich bei meinem Einkauf. Es sind solche Kinder, die zu laut im Bus Musik hören und keine Rücksicht auf andere nehmen.
Doch fragen wir uns doch mal eins: Wie entstehen solche Charaktäre überhaupt? Sind diese Kinder schon immer so gewesen? Wird man so geboren?
Wenn es so wäre, dass man so geboren wird, dann hoffe ich ja nur, dass mein Kind nicht so geboren wird.
Würden Sie mir glauben, dass man so nicht geboren wird? Ich denke, es ist leicht anzunehmen, dass Kinder vielleicht mit gewissen Persönlichkeitseinstellungen geboren werden, dass aber kein Kind als so ein selbstzentriertes Arschloch geboren wird.
Wie also entstehen solche Kinder, wenn nicht bereits durch Geburt? Ich denke, ich kann sagen, dass solche Kinder durch falsche oder schlechte Erziehung so werden. Das ist zwar zugegeben ein großer Sprung, weil es noch viele andere Gründe geben könnte, wie andere umweltliche Einflüsse, vielleicht war das Kind ja krank in seiner Jugend an Asthma und niemand hat es je festgestellt, es musste die Atemqualen aushalten und war dadurch eben zornig. Als es durch Wachstum das Asthma überwand, da behielt es den Zorn.
Das könnte auch funktionieren, jedoch möchte ich, dass Sie mir glauben, dass es sich hierbei in den allermeisten Fällen um Erziehungsfehler oder -lücken handelt.
Jetzt ist es ja so, dass ein Kleinkind noch nicht sprechen kann. Es kann sich nur über Schreien verständigen. Schnell lernt ein Kind, dass die Eltern kommen, wenn es weint oder schreit. Schreien ist die einzige Verständigungsmöglichkeit des Kindes, wenn es etwas braucht oder will.
In dieser Phase ist die Entstehungphase des Psychopathen. Ein Psychopath hat dieses emotionale Alter niemals wirklich verlassen. Er hat es nicht geschafft, sich in andere hineinzuversetzen. Gründe hierfür sind meist tragisch oder zumindest schwierig. Ein klassisches Beispiel ist es, wenn ein Kind in solchem Alter misshandelt wurde. Es handelt sich hier bei Misshandlung um die ganze Palette, angefangen bei Ignorieren des Schreienden Kindes, bishin zu gewaltlichen Handlungen und Vergewaltigung.
Gehen wir nun einfach mal von einer nicht ganz so starken Misshandlung des Kleinkindes aus. So könnte es ja einfach sein, dass die Eltern das Kind nicht jedes Mal füttern, wenn es Hunger hat. Es kann hier auch eine so leichte Sache sein, aber machen Sie sich keine Sorgen, dass Sie Ihr Kind um jeden Preis füttern müssen, weil es sonst ein Psychopath wird. Ich müsste mein Beispiel deutlich genauer darstellen in der Gesamtsituation, wie so etwas passieren kann, als dass dieses Beispiel hier so genau zu nutzen sei.
Ein solches Kind wird quasi beigebracht, dass Schreien nicht die Kommunikationsform ist, welche von den Eltern beachtet wird.
Stellen Sie sich vor, sie seien so hilfebedürftig wie ein Kleinkind; Ohne eine Person, die Sie füttert würden sie verhungern. Wie sehr schlimm wäre es denn für Sie, wenn das einzige Mittel, dass bisher immer funktioniert hat, das Schreien, wenn Sie Hunger haben, nun nicht mehr funktioniert?
Ein solches Kind muss sich wohl sehr unsicher fühlen. Es würde sich wohl immer sehr freuen, wenn die Eltern da wären, es würde die Anwesenheit der Eltern mehr schätzen. Ein solches Kind hat mehr Schwierigkeiten sich auf das Wesentliche in seinem Alter zu konzentrieren. Ein solches Kind ist nicht einfach, anders als ein wohlumsorgtes, darauf fokusiert das Leben zu entdecken, Worte zu lernen und Spass am Alltag zu haben. Ein solches Kind ist wohl viel mehr fixiert darauf die Eltern im Raum zu behalten.
Kann man sich die Situation gut vorstellen? Ich hatte vorgehabt, Sie in die Situation des hilfebedürftigen Kleinkindes hineinzuversetzen. Mein Ziel war es, Ihnen zwei unterschiedliche Situationen klarzumachen, die ein solches Kind erleben kann.
Es gibt die vermeintlich gesunde Situation, in der das Kind weiß, dass seine Eltern reagieren, wenn es sie ruft, wenn es also schreit. Und es gibt die solche, in der das Kind sich nicht sicher ist, ob die Eltern nun kommen, sollte es sie rufen. Es war mir wichtig Ihnen klarzumachen, dass das erste Baby ein Sicherheitsgefühl hat, weil es weiß, dass es jederzeit gefüttert werden kann, wenn es Hunger hat. Das letzere Baby hat dieses Sicherheitsgefühl nicht, es muss sich Sorge machen, ob jemand kommt, wenn es bei Hunger ruft. Es wird wohl schon die Erfahrung gemacht haben, dass es ein paar Stunden hungern musste und vielleicht sogar Bauchweh davon bekam. Es kennt Bauchweh nicht, und weiß nicht, dass die Schmerzen die von hungerndem Bauchweh verursacht werden für ein paar Stunden auszuhalten sind. Es hat vielleicht sogar Angst vor diesen Schmerzen und dadurch bedingt auch Angst davor, dass die Eltern mal weg sind, sollte der Hunger eintreten.
Das hungrige Baby ist bereits in einem so jungen Alter darauf angewiesen, irgendeine Lösung für ein solches Problem zu finden. Die Lösung sind jedoch freilich die Eltern. Die müssen da sein, ohne die gibts schlicht nichts zu essen. Also versucht das Kind die Eltern immer in der Nähe zu behalten, damit sie es gleich füttern können, wenn es sie braucht. Sollte man so ein Kind in einem Raum alleine lassen, so würde es sich bereits in so jungen Jahren Sorgen machen müssen. Es würde Sorgen davor haben, wann es das nächste Mal essen gibt, oder ob die Bauchweh wieder alleine durchhalten muss.
Ich denke der Unterschied des Unwohlfühlens eines solch jungen Menschen ist nun klar gemacht worden.
Kommen wir nun jedoch zur Fixation auf die Eltern. Warum fixiert sich das Kind nun dann auf die Eltern, und warum ist die Fixation schädlich?
Nun muss man natürlich sagen, dass auch das nicht misshandelte oder nicht vernachlässigte Kind auch eine Fixation auf die Eltern erlebt. Das ist etwas ganz natürliches. Nur gibt es Unterschiede in der Fixation des Misshandelten im Vergleich zu der des anderen.
Die Fixation des nicht misshandelten Kindes ist die normale Frühkindliche Fixation auf die Eltern. Es lernt Mutter und Vater zu schätzen und als Bezugspersonen und Schützer kennen. Es lernt die beiden zu lieben, für das was sie tun und geht eine normale Entwicklung durch, die ich hier nicht mehr genauer ansprechen muss.
Die Fixation des misshandelten Kindes beruht nun jedoch darauf, alsdass es stets versucht die Eltern um sich herum zu haben, damit sie ihn im Falle eines Falles gleich füttern können. Es geht darum, dass es nicht alleine gelassen wird, wenn mal etwas passiert. Der zentrale Aspekt in der Fixation zu den Eltern liegt darin, dass das Kind die Eltern nicht um ihretwillen bei sich haben will, weil sie es zum Lachen bringen und mit ihm spielen oder Grimassen machen. Der zentrale Aspekt der Beziehung zu den Eltern liegt darin, dass das Kind Ängste hat, wenn sie nicht da sind. Solange die Eltern da sind, ist alles in Ordnung, sind sie jedoch weg, so ist nichts mehr in Ordnung. Es geht ausschließlich um die Angst vor dem Alleinsein.
Ich habe die letzen Sätze vielleicht etwas zu wiederholt betont, das Angst im Mittelpunkt der Beziehung zu den Eltern ist. Jedoch ist dies die Wurzel zur Psychopathie. Ein solches Kind hat keine völlige Angstfreiheit, anders als ein nichtmisshandeltes. Die ersten Beziehungen in seinem Leben, die es macht, also das erste Mal, dass es einem anderem zuhört im Leben, ist dann, wenn es für ihn darum geht das Alleinsein zu beenden.
Jetzt ist es nun leicht vorzustellen, dass die "Gespräche" zwischen Eltern und Kind in beiden Fällen unterschiedlich aussehen. Das nicht vernachlässigte Kind wird sich mit den Eltern um sich herum genauso sicher fühlen wie ohne die Eltern um sich herum. Es macht nicht wirklich einen Unterschied ob sie da sind oder nicht, weil es sie ja jederzeit rufen kann. Also unterhält sich das Kind mit den Eltern ungezwungen und frei und ist so in der Lage Empathie zu lernen.
Das misshandelte Kind jedoch unterscheidet sehr genau wie es sich fühlt, bezogen darauf, ob Eltern da sind oder nicht. Es fühlt sich sicher und gut, solange die Eltern da sind, und ängstlich und alleingelassen, wenn es alleine ist.
Nun könnte man sagen, dass das Kind den Eltern doch nur irgendwie verständlich machen solle, dass es sie mehr braucht, wenn es schreit. Dass es das nicht tut, um die Eltern zu ärgern. Könnte das Kind bereits reden, würde es den Eltern sofort davon erzählen, dass es manchmal großen Hunger leidet, wenn es schreit und eigentlich nur gefüttert werden möchte. Doch Ihnen ist bereits klar, dass das nicht geht, weil das Kind schlicht noch nicht sprechen kann.
Jede Konversation, die ein solches Kind mit den Eltern führt, sofern man sich die Interaktion zwischen Eltern und Jungkind oder Säugling als Konversation vorstellt, ist für das Kind nur ein Sprung dahin, dass es besser gepflegt werden will. Es handelt sich sozusagen für das mishandelte Kind bei jedem Gespräch mit den Eltern um einen Versuch, sich aus dieser misslichen Lage herauszubringen. Ist es nicht dann auch verständlich, dass es ganz andere Intensionen hat, wenn es mit Mama oder Papa spricht. Ist es nicht vielleicht sogar vorstellbar, dass das Kind aufgrund von Frustrationsgefühlen und Ängsten heraus ein ungesundes Entwicklungsbild bezüglich seines Charakter hat. Es muss ja immer an sich denken, wenn es mit den Eltern spricht. Es muss sich selbst ja zuerst aus seiner misslichen Situation bringen, bevor es anfangen kann sich für andere zu interessieren.
Jetzt ist es auch ganz klar und kein allzu weiter Sprung, zu sagen, dass ein solches Kind Empathie nicht oder schwierig lernt.
Nun hatte ich Empathie und Psychopathie erläutert, oder wenigstens nähergebracht. Doch wie ist es nun damit, dass in der Überschrift steht "Inquisition".
Wie bereits am Anfang erwähnt hatte ich die Menschheit in zwei klassen geteilt. In diejenige, welche Empathie empfindet und diejenige, welche es nicht tut. Ich hatte Empathie als Verhaltensweise eine jungen Kindes nähergebracht, die es auf natürliche Weise lernt, wenn es ihm gut geht. Ich hatte erläutert, dass Psychopathen aufgrund von Missverhältnissen nicht in die Situation kamen Empathie lernen zu können.
Nun muss man zurück zum Kind im Supermarkt gehen. Sie erinnern sich, wie ich dieses Kind mit Arschloch betitelt habe?
Stellen Sie sich vor, wie dieses Kind zu dem geworden ist. Stellen Sie sich vielleicht zuerst vor, wie dieses Kind wirklich ist. Wie ist ein Kind, dass seine Mutter herumbefiehlt, als wäre sie eine Dienerin? Wie entsteht so eine Situation?
Glauben Sie mir, wenn ich behaupte, dass dieses Kind wohl gewohnt ist, zu bekommen was es will? Glauben Sie mir, dass die Situation im Kaufhaus kein Einzelfall in der Beziehung zwischen Kind und Mutter ist, dass es nicht das erste Mal war, dass das Kind seine Mutter anschreit?
Es wird wohl sicherlich so geschehen, dass das Kind bereits von klein auf mit der Mutter umgegangen ist, wie es das wollte. Es hatte wohl denselbsen Entwicklungsboden, wie das unmisshandelte Kind, also hatte es ein Sicherheitsgefühl, das nicht von der Anwesenheit der Eltern abhängig ist oder nicht. Es wurde wohl einfach nur immer zu sehr auf dieses Kind eingegangen, ihm einfach immer lieber alles gegeben was es wollte, nur um nicht mit dem Kind darüber reden zu müssen, dass es nicht immer alles haben kann, was es will.
Vielleicht hatten die Eltern ja sogar Angst davor, dass sie ihrem Kind etwas schlechtes tun, wenn sie ihm Dinge verweigern? Vielleicht dachten sie ja, dass ihr Kind sich sonst nicht geliebt fühlt, wenn es nicht das bekommt, was es will?
Es muss also auch hier nicht unbedingt von schlechter Intention der Eltern gewesen sein, wenn sie sich von ihrem Kind herumkommandieren lassen.
Doch auch ein solches Kind hat ein Problem. Es hat zwar kein Angstkomplex wie das nicht misshandelte Kind, jedoch sieht es die Eltern als das an, was ihm besorgt was es will.
Auch dieses Kind sieht die Eltern nicht ganz als Menschen an, die arbeiten müssen, um die Sachen kaufen zu können, die das Kind so gerne will. Es sieht sie klarerweise mehr als Bringer oder Wunscherfüller an. Sie schreien, was sie haben möchten und sind gewohnt kurze Zeit später auch zu bekommen, was sie wollen. Diese Kinder kennen das nicht anders und sind es so gewohnt.
Wenn der kleine Mann im Supermarkt also nun so laut schreit, dann nur, weil er es nicht anders kennt. Die Mutter gibt ihm was es will, weil sie nicht riskieren will, dass das Kind sie nicht liebt.
Sehen Sie wie verkorxt die Situation eigentlich ist? Ist da überhaupt einer von beiden schuldig daran, dass ich genervt werde durch das laute Gebrüll des Kindes?
Ein solches Kind muss wohl entweder durch Erklärung der Eltern, oder durch Maßregelung lernen, dass es nicht der Boss von allem ist, bzw. dass es nicht immer nach seiner Nase geht.
Ich möchte sogar noch einen Schritt zurückgehen und sie fragen, ob Sie mir glauben, dass das verwöhnte Kind vielleicht sogar einen gewissen Zug eines Psychopathen hat. Ähnlich zu einem Psychopathen ist ja die Tatsache, dass es selbstzentralisiert ist. Es sieht sich selbst als die Mitte an und die anderen als Erfüller seiner Wünsche. Zwar mag es Gefühle entwickeln können und daher kein klassischer Psychopath sein, aber es ist doch ein gewisser Empathiemangel festzustellen.
Ziel dieses Aufsatzes war es Inquisition mit ins Spiel zu bringen und wir kommen der Hauptthese nun etwas näher.
Die Erziehung des verwöhntes Kindes benötigt eigentlich nur ein klärendes Gespräch. Man müsste dem Kind erklären, dass Mami und Papi ab jetzt nicht mehr jeden einzelnen Wunsch erfüllen, sagen wir, weil Mami und Papi sich nicht alles leisten können.
Natürlich ist es nun aber so, dass das verwöhnte Kind eben nur ein Kind ist. Es lernt nicht so etwas großes, wie die Tatsache, dass es von nun an auf Dinge verzichten muss, als etwas, was noch nie passiert ist, in einem einzigen Gespräch. Es benötigt Zeit mit dem Gefühl etwas nicht zu bekommen, was es unbedingt haben will umzugehen zu lernen.
Ist es dann nicht klar, dass es bei den ersten paar Malen, wo ihm etwas verweigert wird salopp gesagt Stress machen wird oder stures Verhalten zeigt?
Nun kommt jedoch ein größerer Gedankensprung. Und ich hoffe Sie folgen mir weiter aufmerksam.
Ein solches Gespräch zwischen verwöhntem Kind und Mutter, bei dem das Kind nun Sturheit zeigt findet wohl auch oft im Leben anderer Menschen statt. Es muss nicht einmal interfamiliär stattfinden. So kann es sein, dass ein Kunde beim Supermarkt gewohnt ist, seine Sachen zurückgeben zu dürfen, wenn sie ihm nicht gefallen, jedoch die Verkäuferin ihm sagen muss, dass eine neue Regelung dies nun verbietet. Vielleicht hat der Kunde ein Produkt im Wert von über 100 Euro gekauft und möchte dies nun zurückgeben.
Jetzt kann dieser Kunde auf die schlechte Nachricht auf zwei Weisen reagieren. Abgesehen davon, dass natürlich sauer oder enttäuscht über die neue Regelung ist, kann er es entweder akzeptieren, dass es nun so ist und vielleicht mit der Verkäuferin über ein Kulanzangebot verhandeln oder in irgendeiner anderen Art und Weise versuchen doch noch etwas gutes rauszuholen.
Oder aber der Kunde akzeptiert nicht, dass diese Regelung nun gilt und er verucht dagegen vorzugehen. Lassen wir hier mal außen vor, dass es vielleicht Sinn ergeben mag sich gegen ein Kaufhaus interne Regelung mittels Justiz den Umtausch doch noch zu ermöglichen. Wichtig ist hier das Gespräch, dass der Kunde der Verkäuferin auferlegt. Zeigt er sich einsichtig oder wirft er der Verkäuferin seine Entrüstung einfach vor. Die gute Frau, so kann man sich vorstellen, hat ja nichts mit der Regelung zu tun und kann die an Ort und Stelle auch nicht ändern. Jedoch ist sie mehr oder weniger verpflichtet mit dem Kunden das Gespräch zu suchen, also zuzuhören.
Ich bin mir sicher, dass im Falle eines verärgerten Kundens die Frau keine Lust hat sich dies anzutun. Jedoch muss sie es eben tun.
Kommen wir nun zum ersten Mal zur Inquisition selbst.
Zunächst einmal habe ich hierfür nicht rechargiert, da es nicht auf Jahreszahlen und geschichtliche Fakten im Genaueren ankommt für meine These. Dies werden sie aber selbst bemerken, wenn Sie weiterlesen. Korrektheit in der Geschichte ist für meine These gar nicht notwendig.
Die Inquisition war im Mittelalter eine von der katholischen Kirche durchgeführte Maßnahme. Es wurden Hexenverbrennungen durchgeführt und kirchliche Gegner getötet und gefoltert. Die Ausmaße an Schrecklichkeit dieser Aktion waren unvorstellbar.
Doch wer entschied, wer verbrannt werden musste? Wer war in den Städten und in den Dörfern dafür zuständig zu entscheiden wer böse ist und wer nicht?
Was waren Gründe jemand verbrennen zu wollen?
Zunächst einmal muss man wissen, dass die Priester der katholischen Kirche mehr oder weniger verantwortlich waren auf dem Land die Hexen und Kirchengegner auszumachen. Die hatten aber nicht wirklich Ahnung, kannten nicht jeden.
So war es also, dass es ähnlich wie im dritten Reich genügte, wenn ein Bewohner hexenhaftes Verhalten beim Nachbarn bemerkte und es dem Priester mitteilte. Dieser veranlasste dann alles weitere, vom Verhör bis hin zur Folter und zur Hinrichtung.
Es ist hier bereits leicht vorstellbar, dass aus Neid um vielleicht die Ehefrau des Nachbarn der ein oder andere seinen Nachbarn beim Priester angezeigt hat.
Für diesen Aufsatz hier jedoch ist es gar nicht so wichtig wie das Zwischenspiel der sich anzeigenden Parteien war. Es ist für diese Theorie auch nicht erforderlich Schuldige oder bereits genauere geschichtliche Hintergründe hier zu erforschen.
Es ist wichtig, dass man sich ausmalt, dass die katholischen Priester damals, anders als heute vielleicht, die Bibel und den Glauben an Gott anders verstanden. Es gab keine Wissenschaft, die Menschen waren noch nicht auf dem Mond, hatten kein Foto von der Erde und verstanden, wie klein die Erde im Vergleich zum Universum ist. Diese Menschen glaubten sehr viel wörtlicher an die Bibel, als heute. Es gab keine historisch kritischen Überlegungen zu Bibelversen.
Gleichzeitig war die Kirche sehr viel mächtiger als heute. Wo heute Regierungen einen Staat leiten, da waren es früher die Kirche als ein Länderübergreifenden vom Vatikan zentral aus befehligtes System.
Meine Theorie setzt genau hier an und nimmt nahezu all die Fakten und Sichweisen, die ich bisher angebracht habe zusammen.
Die These beginnt mit den Priestern und Kirchenmitgliedern. Diese Menschen glaubten so sehr an einen Gott und die Bibel, und ich befinde mit zeitlich im Augenblick vor der Inquisition, dass sie dachten, es gäbe das Gute und das Schlechte im Menschen. Die These geht weiterhin davon aus, dass die Priester in guter Absicht handelten.
Ich behaupte, dass diese Priester denselben Unterschied wie ich am Anfang zwischen den Menschen gemacht haben. Sie haben Menschen mit Empathie und Menschen ohne Empathie gesehen. Klarerweise sind die Menschen mit Empathie netter, sympathischer und eher die, die man als Freunde haben will. Diese Menschen hören einem zu und interessieren sich für einen.
Auch die Priester haben erkannt, dass Menschen ohne Empathie nur für sich selbst leben. Sie haben erkannt, dass Psychopathen die schlimmste Ausprägung davon bilden. Der Mann im Kaufhaus, der der Verkäuferin das Leben schwer macht, ist ein jemand, der schlicht unsympatisch ist.
Jetzt muss man sich vorstellen, dass die Kirche mit der größten politischen Macht damals gesehen haben, wie Menschen mit Empathie von Menschen ohne Empathie gequält werden. Sie haben ihr Leben Gott gewidmet und ihr Leben lang die Überzeugung gehabt, dass Gott da oben im Himmel sitzt und über sie wacht.
Was ist, wenn diese Priester die Behauptung gemacht haben, dass Menschen ohne Empathie "ausgerottet" gehören, um den Himmel auf Erden zu erzeugen und eine friedlichere, schönere Welt zu machen? Was ist, wenn sie sich sogar dazu verpflichtet gefühlt hatten, diese schreckliche Tat zu vollbringen, wie es die Inquisition ist, um dem Wort Gottes Folge zu leisten?
Die These geht so weiter, alsdass bisher "klar" ist, was die Priester dachten. Sie dachten, sie würden die Leute aus dem Weg schaffen, die dafür verantwortlich sind, die Erde zu einem schlechten Ort zu machen. Sie dachten, dass selbstzentrierte Menschen vom Teufel besessen sind. Sie dachten abschließend, dass solche Menschen ebendiejenigen sind, die vorher als Empathiearm oder Psychopathen genannt hatte.
Kann man nicht also vielleicht so etwas sagen, wie dass die Kirche versucht hat Psychopathie zu heilen mittels Ausrottung? Dass sie dieses Phänomen der Psycho als Krankheit angesehen hat und diese Krankheit wie ein Virus ausrotten wollte, obwohl sie damals nicht einmal wusste, was ein Virus ist?
Es steht natürlich außen vor, dass die Kirche sicher nichts Gutes gemacht hat und ich möchte mit diesem Text natürlich in keinster Weise die Inquisition entschuldigen oder die Priester, die die Entscheidung getroffen haben Leute zu foltern und zu ermorden, entlasten. Ich möchte eher eine Denkweise in Ihnen wecken, wie viel Ähnlichkeit so ein schreckliches Verhalten von über vielen Jahrhunderten auf die Beziehung zwischen Kind und Eltern, bzw. die Situation eines Kleinkindes im Allgemeinen zu tun hat.
Habe ich die Anschauung klar gemacht, dass die Priester von damals versucht haben mittels psychologischen Wissens Schritte einzuleiten ein ganzes Volk zu therapieren. Sie haben nicht versucht Psychopathie zu heilen mittels Gesprächen und Therapien, sie haben lediglich versucht diese "Krankheit" auszulöschen. Zweifelsohne mit wenig Erfolg, doch auch hier könnte man einen eigenen Aufsatz verfassen über die Erfolgquote dieses Projektes. Vielleicht war es davor ja unter den Menschen völlig normal keine Empathie zu zeigen und zu haben, weil man sich nur um sich selbst gerade so kümmern konnte. Vielleicht hat die Inquisition in den Meschen, und ich meine im Volk als Ganzes, so etwas wie ein größeres Verständniss zur Empathie gebracht. Doch auch hier muss ich sagen, ich möchte nichts entschuldigen oder rechtfertigen, ich wollte nur andeuten, dass auch hierfür ein Aufsatz vielleicht gerade so ausreichen würde dies anzukratzen.
robbenklopper_rio - 12. Dez, 04:47